Geschichte 5 von 5
Nils
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Ich bin Nils. Ich bin 26 Jahre alt. Ich habe Friedreich-Ataxie. Ich wurde mit 5 diagnostiziert und mein Bruder hat auch Friedreich-Ataxie. Auf dem Bild bin ich vor der ETH und vor meinen Lieblings-Pokémon und meinem Lieblings-Dinosaurier. Mein Lieblings-Pokémon und mein Lieblings-Dinosaurier sind wie ich sehr langsam, aber alles in allem sehr zuverlässig. Ich studiere momentan an der ETH Gesundheitswirtschaften und Technologie und ich werde bald damit abschliessen und nachher mit dem PhD anfangen.
Text in Leichter Sprache
Ich heisse Nils.
Ich bin 26 Jahre alt.
Ich habe eine Krankheit.
Diese Krankheit heisst Friedreich-Ataxie.
Ich habe die Krankheit seit ich 5 Jahre alt war.
Das heisst: Ich habe die Krankheit schon sehr lange.
Auch mein Bruder hat Friedreich-Ataxie.
Auf dem Bild sieht man mich.
Ich stehe vor der ETH.
Die ETH ist eine Hochschule in Zürich.
Auf dem Foto sieht man auch mein Lieblings-Pokémon.
Und meinen Lieblings-Dinosaurier.
Mein Lieblings-Pokémon und mein Lieblings-Dinosaurier
sind beide sehr langsam.
Ich bin auch langsam.
Aber wir sind alle sehr zuverlässig.
Das heisst: Auf uns kann man sich verlassen.
Ich studiere im Moment an der ETH.
Ich lerne dort etwas über Gesundheit und Technik.
Bald bin ich mit dem Studium fertig.
Danach mache ich ein Doktorat.
Das heisst: Ich forsche nach dem Studium weiter an der Uni.
Gebärdensprache
(Platzhalter – das Video wird später eingespielt.)
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Auf dem ersten Bild sieht man mich, wie ich mit 5 noch stehe und meine Kindertasche trage. Ebenfalls habe ich mein Dinosaurierbuch in der Hand. Das war für mich sehr wichtig, als ich noch jung war und viele Bücher gelesen habe. Ich habe schon sehr früh begonnen Bücher zu lesen und bin die ersten, sicher acht Jahren, ein extremer Lesefreak gewesen.
Text in Leichter Sprache
Auf dem ersten Bild bin ich 5 Jahre alt.
Ich stehe noch.
Ich trage meine Tasche.
Ich habe ein Dinosaurier-Buch.
Das Dinosaurier-Buch war für mich sehr wichtig.
Ich war noch jung.
Ich habe viele Bücher gelesen.
Ich habe schon früh angefangen, Bücher zu lesen.
Ich habe in den ersten 8 Jahren sehr viel gelesen.
Ich war eine richtige Lese-Ratte.
Gebärdensprache
(Platzhalter – das Video wird später eingespielt.)
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Auf dem nächsten Bild sehen wir eine Röntgenaufnahme vor der Rücken-Operation und nach der Rücken-Versteifungs-Operation. Und man sieht da sehr gut, wie viel Skoliose ich vorher gehabt habe und wie relativ gerade der Rücken ist, nach der Operation. Das erste Röntgenbild ist, an meinem 15. Geburtstag, gemacht worden. Ich habe einen normalen Check-up-Termin mit meinem Orthologen an meinem Geburtstag gehabt. Da ist die Entscheidung gefällt geworden, dass ich eine Rückenversteifung in nächster Zeit brauche.
Text in Leichter Sprache
Auf dem zweiten Bild sieht man 2 Röntgen-Bilder.
Röntgen-Bilder sind medizinische Aufnahmen.
Sie machen das Innere vom Körper sichtbar.
Ein Röntgen-Bild zeigt meinen Rücken vor der Operation.
Das andere Röntgen-Bild zeigt meinen Rücken nach der Operation.
Vor der Operation war mein Rücken krumm.
Das nennt man Skoliose.
Nach der Operation ist mein Rücken gerader.
Das erste Röntgen-Bild wurde an meinem 15. Geburtstag gemacht.
Ich hatte an diesem Tag einen Termin beim Orthopäden.
Ein Orthopäde ist ein Arzt für Knochen.
An meinem Geburtstag hat der Arzt gesagt:
Ich brauche bald eine Rücken-Operation.
Bei der Operation versteift man den Rücken.
Das heisst: Der Rücken wird stabiler.
Gebärdensprache
(Platzhalter – das Video wird später eingespielt.)
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Auf dem nächsten Bild sehen wir, wie ich mit den anderen Gewinnern von Schweizerjugend-Forscht und dem Schweizer Bundespräsidenten Ueli Maurer dort stehen in Bern, als hier für uns eingeführt. Zudem sind im Hintergrund noch die verschiedenen Türen, die mich interessiert haben für meine akademische Karriere und hervorgehoben mit Farbe ist Health Sciences den Studiengang, den ich schlussendlich gewählt habe.
Text in Leichter Sprache
Auf dem dritten Bild sieht man mich.
Ich stehe zusammen mit den anderen Gewinnern
von Schweizer-Jugend-Forscht.
Neben uns steht der Schweizer Bundespräsident Ueli Maurer.
Wir sind zusammen in Bern.
Schweizer-Jugend-Forscht ist ein grosser Wettbewerb.
Bei Schweizer-Jugend-Forscht
machen junge Menschen spannende Experimente.
Sie erforschen neue Dinge.
Sie zeigen ihre Ergebnisse.
Wir wurden dort freundlich empfangen.
Der Bundespräsident Ueli Maurer hat uns begrüsst.
Im Hintergrund vom Bild sieht man viele Türen.
Die Türen stehen für die Wege in meinem Studium.
Jede Tür steht für ein Studium, das mich interessiert hat.
Eine Tür ist farbig.
Auf der Tür steht: «Health Sciences».
Das ist Englisch und heisst: Gesundheits-Wissenschaften.
Health Sciences ist der Studiengang,
für den ich mich entschieden habe.
Das heisst:
Das ist das Fach, das ich jetzt an der Uni studiere.
Gebärdensprache
(Platzhalter – das Video wird später eingespielt.)
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Auf dem nächsten Bild, bin ich mit meinem besten Kollegen, wo ich bei Schweizer Jugendforscht das Prädikat hervorragend gewonnen habe. Und in diesem Zusammenhang haben wir auch unser Projekt in Abu Dhabi an einer Science Expo ausstellt. Hinter mir sind auch noch die anderen Schweizer, die an das Event gekommen sind, auch von Schweizer Jugendforscht. Allgemein ist Abu Dhabi eine sehr interessante Erfahrung gewesen, weil es kulturell extrem anders ist als in allen anderen Ländern, wo ich schon gewesen bin. Weil ich halt nicht anders behandelt worden bin, weil ich im Rollstuhl bin, sondern anders behandelt worden bin, weil ich ein Ehrengast bin. Und dass ich dort einfach von Leuten anders behandelt wurde, als das in der Schweiz der Fall wäre.
Text in Leichter Sprache
Auf dem vierten Bild stehe ich neben meinem besten Freund.
Andere Freunde sind auch da.
Wir haben zusammen etwas Besonderes gemacht.
Wir haben bei Schweizer-Jugend-Forscht einen Preis gewonnen.
Schweizer-Jugend-Forscht ist ein grosser Wettbewerb.
Bei Schweizer-Jugend-Forscht
machen junge Menschen spannende Experimente.
Sie erforschen neue Dinge.
Sie zeigen ihre Ergebnisse.
Wir haben unser Projekt in Abu Dhabi vorgestellt.
Abu Dhabi ist die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate.
Das war bei einer grossen Veranstaltung.
Die Veranstaltung heisst «Science Expo».
Science Expo ist eine Messe für Wissenschaft.
Hinter mir stehen auch andere Jugendliche aus der Schweiz.
Diese Jugendlichen waren auch bei Schweizer-Jugend-Forscht.
Sie sind auch nach Abu Dhabi gereist.
Abu Dhabi war für mich ein besonderes Erlebnis.
In Abu Dhabi ist vieles anders als in der Schweiz.
Die Menschen dort leben anders.
In Abu Dhabi war ich ein Ehren-Gast.
Ein Ehren-Gast ist eine Person, die besonders behandelt wird.
Ich bin im Rollstuhl.
Aber die Menschen haben mich nicht anders behandelt,
weil ich im Rollstuhl bin.
Sie haben mich anders behandelt,
weil ich ein Ehren-Gast war.
Das hat sich anders angefühlt als in der Schweiz.
In der Schweiz behandeln mich die Menschen manchmal anders
wegen meinem Rollstuhl.
In Abu Dhabi war das nicht so.
Dieses Erlebnis war für mich besonders.
Gebärdensprache
(Platzhalter – das Video wird später eingespielt.)
Bei Fragen kannst du Nils unter nils(at)ataktisch.ch ein E-Mail schreiben.